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Unser Tipp:

Bitte beachten Sie, dass auch „Flohmarktfunde“ oder z.B. geerbte Waffen unter das Waffengesetz fallen können.  


Amtsgericht München 30.01.2017  - 1118 Ds 247 Js 121291/16

Rentner wegen unerlaubten Besitzes von Schusswaffen verurteilt

Der Urteilsspruch lautet auf eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr. Die Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre und der Rentner muss 600 Euro Geldauflage an die Staatskasse zahlen.

 

Der Fall:

Ein Rentner führte eine erlaubnispflichtige Waffe, ein Gewehr der Marke Zavasta mit sich und übergab dieses gegen Zahlung von 230 Euro an einen Bekannten, der keine waffenrechtliche Erlaubnis hatte.

Am gleichen Tag wurde von der Polizei die Wohnung des Rentners durchsucht. Dabei wurden zwei halbautomatische Selbstladepistolen, ein Revolver und Patronen aufgefunden. Der Verteidiger des Rentners hatte angegeben, dass die aufgefundenen Waffen von Flohmärkten stammen und sich im Lauf der Jahre angesammelt hätten. Die Waffen seien mehr "Klump", teilweise verdreckt und verrostet.


Die Entscheidung:

Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen des vorsätzlichen unerlaubten Besitzes einer Schusswaffe, wegen des Überlassens einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe an einen Nichtberechtigten und wegen Besitzes zweier halbautomatischer Kurzwaffen. Strafmildernd hat das Gericht berücksichtigt, dass die Waffen schon als und teilweise nicht mehr funktionsfähig waren.



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